4.03.2010

Lukas KUMMERER über Karriere und den LC Waldviertel

M.S.: Servus, Luki! Wie geht’s  dem Sportler Lukas zur Zeit , im Jahr eins nach den Seriensiegen und dem Landesmeistertitel?? Du hast ja angekündigt, kürzer treten zu wollen…..?

Lukas.:Zu wollen?? Naja, ich hab kürzer treten müssen und eine Auszeit ist auch mal erfrischend. Jetzt genieße ich die Freiheit, wieder Sport machen zu dürfen und nicht  zu müssen, ich hab keine fixen Vorgaben, einmal Langlaufen oder Krafttraining, ein andermal gebe ich mir mit meinen Kunden beim Schwimmtraining ein "Heizal"! Laufen war ich schon lange nicht mehr, ehrlich gesagt, zur Zeit fehlt’s mir auch nicht. Aber den einen oder anderen Lauf wird’s heuer sicher werden, ohne Platzierungsziel. Wie lange diese Auszeit dauert?- Nun ,ich weiss nicht, im Moment ist das Leben spannend genug ;-), aber einen Marathon unter 2:30 Std. mal zu finishen wär nicht schlecht! Also Ziele sind diesbezüglich da, aber zur Zeit nicht aktuell.
 
M.S.: Wie darf man sich dein Leben als vielgebuchter Vitalcaoch, Familienvater und Sportler vorstellen??

Lukas: Bei mir ist kein Tag wie der andere, meist bring ich meine zwei Kinder in die Schule/Kindergarten, dann hab ich meist zwei/drei Kunden im Personal Training, d.h. meistens beim Kunden zuhause oder in der Firma. Danach hab ich selbst Zeit ,Sport zu machen oder Bürotätigkeit, am Nachmittag gehts weiter mit Kundenterminen, danach ein wenig Zeit mit Familie, nach dem Schlafen gehen mit den Kindern (wo ich meistens den Wettkampf ,wer als erster Einschläft, gewinne) gehts ans Trainingspläne schreiben. Fixtag ist nur zur Zeit immer Dienstags mit meinen Einzelschwimmkursen im Solebad Gmünd.
 
Einen anderen Tag verbringe ich als Teamleiter im UNIQA Vitaltruck oder als Testleiter (meistens Wirbelsäulenscreening) in Firmen. Da geht viel Zeit mit Reisen drauf, einerseits hab ich Kunden vom Grossraum Waldviertel bis Linz und Wien. andererseits gehts mit dem UNIQA VitalTruck zur Zeit vermehrt ins Ausland: Kroatien, Albanien, Polen, Ungarn, Deutschland, Schweiz, aber öfters kommt’s auch  vor, dass ich für einen Tag nach Tirol oder Vorarlberg fahre. Vor allem im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement geht der Trend steil bergauf!
 
M.S.: Du hast zusammen mit deinem Arbeitgeber UNIQA ein sensationelles Paket für den LC Waldviertel geschnürt. Was erhoffst du dir davon bzw. was sind deine Hauptanliegen??

Lukas: Um den persönlichen Erfolg im Laufen zu haben, muss man ein Ziel vor Augen haben. Das ist meist jedem klar, nur der Weg dahin ist meist mit vielen "Stolpersteinen" voll. Ein strukturelles Training ist hier ganz wichtig, meist "belügt" man sich selbst (Ich hab ja eh so wenig trainiert, war immer wieder verletzt, usw.). Solche Stolpersteine (auch Trainingsmonotonie) sind meist "Leistungsminderer", aber für mich sind solche "Stolpersteine" immer die wichtigsten Feedbacks für die Trainingsgestaltung gewesen. Zuerst gehören diese "Stolpersteine" eliminiert, dann eine größtmögliche Leistungsfähigkeit aufgebaut.
 
Mein Hauptanliegen ist es, diese Erfahrungen ,welche ich mit 7 weiteren Kollegen als Trainingskonzept entwickelt habe und schon lange anwende ,allen LC Waldviertel Mitgliedern anbieten zu können.
 
Viele Läufer haben so viel Potenzial, da fehlt nur noch der "Feinschliff". Wir übernehmen die Trainingsgestaltung nach der verfügbaren freien Trainingszeit jedes einzelnen neben Privatleben und Beruf, sodass sich der Sportler voll auf sein Training konzentrieren kann. 
 
M.S.: Ganz besonders positiv ist mir aufgefallen, dass es nicht nur um Leistung, sondern auch um Nachhaltigkeit geht. Niemand wird "verheizt", sondern man lernt, mit seinem Körper, der ja das Kapital ist, umzugehen!


Lukas: Mir geht es nicht nur um zukünftige Cupsieger, vielmehr ist mir wichtig, dass jeder sein eigenes persönliches Potenzial voll ausnützen kann, und da ist jeder Willkommen.
 
Die UNIQA Health Sevice GmbH. als Partner unterstützen meine Projekte seit Jahren. Somit ist das Paket der Trainingsbetreuung auch preislich attraktiv. Ich würde mich freuen, wenn viele davon profitieren könnten.

M.S.: Danke Luki, ich wünsch dir und unserem Projekt viel Erfolg!!
 
 
 

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