"I hab’ ma nix vuag’numman und genau des i aussakumma"…..Originalzitat von Wolfgang LACHMAYR zur Crosslauf - Staatsmeisterschaft in Wien. Leider traf dieses Statement auf den Großteil der Waldviertler Delegation zu. Nicht nur, dass die österreichische Bühne doch eine ganze Schuhnummer größer ist als die niederösterreichische eine Woche zuvor, auch die individuellen Leistungen konnten leider nicht ganz überzeugen, aber immerhin - wir haben’s versucht.


Der stürmische Tag im Wiener Prater begann aus unserer grünen Sicht gar nicht schlecht: Franz EIDHER und Franz LANGTHALER belegten in der Klasse M50 die Plätze 5 und 6, wobei der Rennverlauf dem von Aspang ziemlich glich, sprich sich Franz E. nach 2/3 des Rennens einen entscheidenden Vorsprung herauslief.
Philip LANGTHALER (er ist noch 14!) war im Feld der U16 mit deutlich stärkerer Konkurrenz konfrontiert als noch vor 1 Woche (der nö. Meister wurde 13.) und konnte sich auch in Ermangelung eines konkreten Ziels nicht so spektakulär verausgaben, seine Leistung und Platz 16 waren aber durchaus okay.
Nö. U20-Meister Andi SILBERBAUER konnte in der eher taktischen Startphase des Juniorenrennens durchaus mithalten, wirkte auch nicht am Limit, mit Fortdauer des Rennens wurde es für den Buchberger aber immer zäher und in der letzten Runde war der Saft endgültig draußen. Platz 10 war das Ergebnis.
Eine leicht gehandicapte Andrea SCHIFFER quälte sich ziemlich durchs Frauenrennen, Platz 3 (von 4!!) in der W50 war der Lohn dafür, zumindest durchgehalten zu haben.
Wolfi LACHMAYRs Statement, er startete auf der Männer - Langstrecke gegen Österreichs Elite, habe ich schon eingangs erwähnt. Hier ist anzumerken, dass auch mit einer wesentlich besseren Leistung die Latte, sowohl in der Altersklasse als auch gesamt, wohl sehr hoch gelegen wäre. Er kann jedenfalls von sich behaupten, auch von der Bestform entfernt bei einer österr. Meisterschaft eine passable Figur abgegeben zu haben. 7.Pl. M45
Michael Schiffer 
