Seit 1998 gibt es die Waldviertler Crosslaufserie schon. Diese Veranstaltungen bieten eine ideale Möglichkeit, auch in der kalten Jahreszeit sein monotones Grundlagentraining mit etwas Tempo zu würzen. Heuer beginnt´s am 22. November fast schon traditionell in Schwarzenau. Also Termin vormerken. Hier finden Sie weitere Infos. Lesen Sie einen Rückblick, was sich in 10 Jahren Crosslaufserie getan hat…..
Rückblick auf 10 Jahre Crosslaufserie
Was war 1998 los? In Österreich ist Viktor Klima Bundeskanzler und Thomas Klestil Bundespräsident.Am 2. März wird Natascha Kampusch entführt. Das Betriebssystem Windows98 wird verkauft, in Deutschland löst Gerhard Schröder Helmut Kohl als Kanzler ab; Falco stirbt in der Karibik und das Kyoto-Protokoll wird unterzeichnet. Alexandra Meissnitzer wird in der Saison 98/99 Gesamtweltcupsiegerin. Zum ersten Mal wird am 14. November 1998 ein Crosslauf in Schwarzenau ausgetragen, auch hier wird heute noch immer gelaufen. Klein hat es begonnen. Um 15 Uhr gab es den ersten Crosslauf am Brühlteich,ausgeschrieben als Tempolauf mit Wettkampfbedingungen. Die erste Distanz war 6,5 km, 2 Runden durch den Brühlwald, noch auf der ursprünglichen Strecke auf dem Weg rechts hinaus und links im Freien wieder herein. Gesamt waren 16 Läufer am Start, damit auch der Lauf mit den wenigsten Teilnehmern. Schon beim 3. Lauf waren 38 Läufer dabei. In diesem Jahr wurde auch die jemals schnellste Siegerzeit über die Langdistanz gelaufen. Das war Ronald Smetacek beim letzten Lauf am 6. Februar mit 10:12, allerdings nur über 3,33 km, was zugleich auch die kürzeste Distanz bei den Erwachsenen war. Die Ausschreibung hielt auch fest,dass es als Preise einen Riesenapplaus von allen Anwesenden geben wird und es keine Duschmöglichkeit gibt, Baden im Teich aber erlaubt sei. Für die Sieger gab es nur Urkunden, noch keine Pokale, die gabs für die ersten drei jeder Altersklasse erst ab der 4. Serie im Jahr 2002. Dann gings aber schlagartig dahin: Schon bei der 2. Crosslaufserie war Schwarzenau nicht mehr alleiniger Austragungsort, sondern auch Horn, Echsenbach und Gmünd waren bereits Veranstalter, in der dritten Crosslaufserie dann auch Waidhofen und in der 5. Serie war auch Raabs dabei, das bis jetzt meist Schlussveranstalter war und womit auch das Duschen beim letzten Lauf eingeführt wurde. Bei der 2. Crosslaufserie 1999 in Schwarzenau waren schon 56 Läufer am Start, Horn überbot mit 63 Läufern. Horn hatte in der 2. Crosslaufserie auch die jemals längste Strecke mit 7,5 km für Erwachsene. Horn hält auch den Rekord an Teilnehmern bei einem Einzellauf. 121 Teilnehmer waren heuer in Horn am Start, schon fast Volkslaufcharakter. Ab 2004 wurde die Startzeit von 15.00 Uhr auf 14.30 Uhr vorverlegt. Der Anstieg der Teilnehmerzahlen ist seit Beginn fast geradlinig: Bei der ersten Serie waren insgesamt 155 Läufer am Start, in der 10. Serie waren es jetzt schon 544 Läufer. Auch bei den Nachwuchsläufern war ein großer Zuwachs zu verzeichnen. Besonders von der 8. zur 9. Serie stiegen die Teilnehmerzahlen von 69 auf 126 Jugendliche. Auch das Wetter bescherte der Crosslaufserie so gut wie alles an Auswüchsen. Von normalem Winterwetter über große Schneemengen, Wind und Schneetreiben immer in Echsenbach, Megaglatteis in Gmünd und einmal in Schwarzenau, wo sogar die Streckenführung kurzfristig geändert werden musste, bis zu frühlingshaftem Wetter in den beiden letzten Saisonen. Als Dominator der Crosslaufserien kann durchaus Alois Redl bezeichnet werden. Er gewann nicht weniger als 35 Crossläufe und die Serien 2 bis 9. Nur die erste Serie gewann Ronald Smetacek und die letzte nun Manfred Riener. Bei den Damen lässt sich diese Dominanz nicht so feststellen. Andrea Schiffer gewann 15 der 60 Crossläufe. Bettina Zelenka war öfteste Gesamtsiegerin mit den Serien 8 bis 10. Insgesamt waren bei allen 60 Crossläufen in den 10 Jahren 3.611 Läufer am Start,das waren 545 unterschiedliche Leute. Diese 3.611 Läufer liefen bei den 60 Crossläufen Distanzen von 1 bis 7,5 km. Zusammen ergibt das in 10 Jahren eine Distanz von 18.965 Kilometern.
Markus 
