11.11.2011

Termine für 2012

die Termine für den Waldviertelcup 2012:

15. Garser Strassenlauf – Sonntag, 22. April 2012

8. Maissauer Stadtlauf – Dienstag, 1. Mai 2012

32. Horner Stadtlauf -  Samstag, 12. Mai 2012

11. Ottensteiner Seelauf – Sonntag, 20. Mai 2012

18. Waidhofner Sparkasse Stadtlauf – Freitag, 1. Juni 2012

24. Zwettler Sparkasse Stadtlauf – Samstag, 23. Juni 2012

3. Echsenbacher Kirtagslauf – Samstag, 28. Juli 2012

8. Gmünder Stadtlauf – Sonntag, 5. August 2012

10. Schönfelder Dorflauf – Samstag, 18. August 2012

2. Weitraer Stadtlauf – Samstag, 25. August 2012

27. Langenloiser Stadtlauf – Samstag, 1. September 2012

18. Bandlkramer Sparkassen-Stadtlauf Gr. Siegharts – Samstag, 8. September 2012

11. Gföhler Herbstlauf – Samstag, 29.September 2012

Für die Gesamtwertung zählen die 6 besten Resultate.

->Staffelbewerbe wird es im kommenden Jahr übrigens in Maissau, Horn, Ottenstein, Waidhofen, Zwettl, Echsenbach und Schönfeld geben. Der Modus ist der gleiche wie im Vorjahr: 4 Läufer (davon mindestens eine Frau als Startläuferin), neu zählen heuer die 4 besten Resultate zu einer Gesamtwertung ( Teamname muss gleich bleiben, Läufer dürfen wechseln – Siegerehrung in Schönfeld).  Alles darüber im Folder..

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1.10.2011

Endergebnisse

Gesamtergebnis

Der LC Waldviertel bedankt sich bei allen Teilnehmern des 22. Waldviertelcups und hofft, euch auch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen. Für Feedback sind wir herzlich dankbar (einfach “Weiterlesen” wählen und “Kommentar” – Funktion benutzen). Die Termine 2012 werden hier veröffentlicht, sobald sie definitiv feststehen, mit großen Veränderungen ist nicht zu rechnen!!

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Bei besten Bedingungen und mit der Rekordteilnehmeranzahl von 311 (120 davon im Hauptlauf) fand das Finale zum heurigen Waldviertelcup in Gföhl statt. Der als Gesamtsieger bereits feststehende  Simon KUGLER war nicht ganz fit und ließ die Schlussveranstaltung aus, somit gab es auf den 6000m das engste Rennen der Saison, die ersten Zehn finishten innerhalb einer Minute. Zwischendurch sah es fast nach einem Erfolg von Super – Oldie Wolfgang STEININGER aus, mit Achillessehnenbeschwerden fiel er aber zurück und so siegte der immer besser in Form kommende Bernhard HÖLLRIGL vor Joachim MÖDLAGL und Andi KAINZ, letzterer sicherte sich somit auch den 3. Rang in Cup – Endklassement.

Bei den Frauen war die Endreihung Veronika LIMBERGER vor Marion – V. FORSTER ident mit dem Cupstand, auf Platz 3 löste Eva – M. RABL in der 2. Saisonhälfte (und so auch heute) Uli PESCHEL ab, das änderte aber nichts an Ulis 3. Gesamtplatz.

ERGEBNISSE GFÖHL

Beide Waldviertelcup – Gesamtsieger holten sich auch die Tagessiege beim Bandelkramer – Stadtlauf in Groß Siegharts: Bei doch recht hohen Temperaturen und nicht unbeträchtlicher Schwüle hatten viele Athleten zu kämpfen, so manches eingeschlagene Anfangstempo war ruinös und es gab auf den 6 Runden (jede inklusive dem saftigen Anstieg durch den Park) sehr viele und deutliche Positionsverschiebungen. Davon waren die Spitzenplätze aber nicht betroffen: Veronika LIMBERGER und Simon KUGLER liefen zwar auch deutlich schnellere Startrunden, zeigten aber auch im weiteren Verlauf des Rennens keine Schwächen und blieben ungefährdet.

Auf Platz 2 bei den Frauen konnte sich Marion – Vera FORSTER positionieren, Bettina ZELENKA hielt sich heute nach überstandener Podersdorf – Enttäuschung deutlich zurück, arbeitete sich von weit hinten aber noch auf Platz 3 vor.

Prominente “Opfer” im Männerfeld waren Andreas STIEGLECHNER und Philipp BLAIM, beide stiegen aus. Den Kampf um Platz 2 konnte schließlich Bernhard HÖLLRIGL für sich entscheiden, (soll man sagen sensationell) Dritter wurde Wolfgang STEININGER (immerhin Jahrgang 60…), Schönfeld – Sieger Joachim MÖDLAGL hatte heute zu kämpfen und belegte vor unserem Berglauf – Bronzenen Daniel PFEIFFER Platz 4, knapp dahinter Gerhard GUTMANN.

Abgeschlossen wird der Waldviertelcup am 1. Oktober in Gföhl, die Gesamtsieger stehen wie erwähnt bereits fest, um die Plätze wird aber noch heftig gerungen….

Tageswertung

Cupstand


Googlet man Schönfeld in Österreich, so wird einem auf der ersten Seite einmal ein Skigebiet in Kärnten angezeigt. Doch schon als 7. Eintrag kommt der Bergteich in Schönfeld ans Licht, ein herrlicher, seichter Badeteich, der hier im Google hauptsächlich zum Karpfenangeln einlädt, mir aber aus Kinder- und Jugendzeiten als optimale Einrichtung zur Abkühlung an heißen Sommertagen (doch wo gibt’s die heutzutage schon noch) in Erinnerung ist. Da man ja sportlich denkt, könnte man nun auch die Vision eines Light-Triathlons gebären: Schwimmen im Bergteich, eine große Radrunde im Gelände mit Ziel auf der „Hauptwiese“ in Schönfeld und als Abschluss der Schönfelder Dorflauf.

Aus dem viele Jahre kleinen Lauf zum Augustfeiertag, gelebt als „Familienveranstaltung“ mit geringem bis keinem Startgeld ist heuer mit dem Aufstieg in den Waldviertelcup ein mittelgroßer geworden, der aber seinen Reiz des Minimalistischen keineswegs verloren hat. Andi Zechmeister als Chef des Laufes musste dieses Mal sogar einen herrlichen Erntetag opfern. Doch der Erfolg gab ihm Recht: Über 100 Starter beim gemeinsamen Haupt- und Hobbybewerb bedeuten für Schönfeld zumindest eine Verdoppelung der Starterzahlen. In den Kinderläufen setzten sich überwiegend die Cupführenden wieder durch, obwohl doch der eine oder andere lokale Läufer im Spitzenfeld zu finden ist. Im Hauptlauf über 6,2 km fehlten die Oberösterreicher. Obwohl dann doch ein Neo-Oberösterreicher gewinnen konnte: Joachim Mödlagl, von Waidhofen nach Engerwitzdorf gezogen, jedoch dem LTU Waidhofen treu geblieben, konnte mit guter Einteilung satte 100 Punkte auf sein Cupkonto einfahren. Mit dem zweiten Platz meldete sich Bernhard Höllrigl grandios von seiner längeren Auszeit endgültig und um fast nichts geschwächter als vorher zurück. Wolfgang Steiningers dritter Platz überraschte dann, denn während der ersten drei Runden war er zwar an der Spitze zu finden, jedoch nicht so klar und so weit vorne – seine Schlussrunde ist ihm aufgegangen. Die starken Gmünder Daniel Pfeiffer und Lukas Kummerer belegten vor Gerhard Gutmann die Plätze 4 und 5. Erich Scharfs intensives Marathontraining zeitigt auch auf der Kurzdistanz Erfolg. Mit nicht einmal 40 Sekunden Rückstand auf Sieger Mödlagl erreichte er über 97 Cuppunkte.
Zu gewinnen ist toll, doch im Heimatdorf zu gewinnen, ist noch viel schöner: Eva-Maria Rabl durfte dieses Gefühl mit ihrem Sieg in Schönfeld erfahren. Vielleicht konnte sie es während der 4 Runden aber noch gar nicht so recht genießen, denn Verfolgerin Ulrike Peschel vom ULC Horn kam nur 5 Sekunden hinter ihr ins Ziel. Vereinskollegin Barbara Grabner erreichte den dritten Damenrang.
Mit Ausnahme von Wolfgang Steininger hatten alle hier Genannten danach noch den Staffellauf vor sich. 16 Mannschaften meldeten, macht in Summe 64 Läufer, davon waren bereits 37 im Hobby- oder Hauptlauf auch am Start. Das absolute Favoritenteam kristallisierte sich dieses Mal von Beginn an nicht heraus. Die Einserteams vom LT Gmünd und LTU Waidhofen waren sicher heiß (und durch Facebook-Wetten schon vorbereitet), doch die Horner Youngsters (die sich kurzfristig noch zu einer Namensänderung auf LTU-Killers entschlossen) galten keinesfalls zu unterschätzen. Letztendlich ging der Sieg beim 4. Schönfelder Staffellauf aber doch wieder an die LTUler (die mittelalterlichen, denn der LTU stellte insgesamt 4 Teams), 18 Sekunden vor den Youngsters und weitere 26 Sekunden vor dem LT Gmünd 1-Team.
Im kleinsten Austragungsort des Waldviertelcups (der an diesem Tag sicher doppelt so viele Leute wie Einwohner zählte) wird es auch 2012 einen Dorflauf geben, den dann schon zehnten. Sicher wieder im August, aber vielleicht etwas später (sollte sich der nächstjährige Schnitt auch wieder so hinziehen…).

ERGEBNISSE

ZWISCHENWERTUNG NACH 9 BEWERBEN

Die Mühlviertler aus Pregarten waren bei der 8. Station des Waldviertel-Laufcups erneut das Maß aller Dinge. Bis auf Irmi Kubica (Rastenfeld-Siegeren), sind sämtliche Pregartener Spitzenläufer, die bisher im Cup im Einsatz waren, nach Echsenbach gekommen. Das Ganze nimmt eigentlich schon merkantilistische Dimensionen an, immer mehr Edelmetalle, in Form von Pokalen und Medaillen, wandern über die Grenze nach OÖ. Bei den Herren siegte ROMAN PACHLATKO knapp vor seinem Teamkollegen, Simon Kugler. Bei den Damen war VERENA PACHLATKO am schnellsten.

ERGEBNISSE

CUP-WERTUNG nach 8. Läufen

Strecke:

5 Runden durch Echsenbach. 1 Runde hatte 1,3km. Rechteckige Streckenform, 2 lange, flache Seiten, eine Steigung und ein Gefälle.

Rennverlauf:

Herren:

Bei den Herren liefen von Beginn an beide Oberösterreicher, Pachlatko u. Kugler, ganz vorne, gefolgt von einer Reihe starker Waldviertler Läufer. Darunter Mödlnagl, Kainz und Pfeiffer, die sich  mittlerweile in der heißen Phase im Kampf um Platz 3 im Waldviertel-Cup befinden. Das Spitzenfeld zog die ersten Runden noch geschlossen durch Echsenbach, ehe sich die zwei Oberösterreicher noch einen Gang rauf schalteten, sich entscheidend absetzten und den Sieg unter sich ausmachten. Schlussendlich gewann Roman Pachlatko (21:21min) knapp mit 6s vor Simon Kugler (21:27min). Als 3. lief Joachim Mödlagl (22:17min) durchs Ziel, womit er gleichzeitig seine Chancen für den 3. Cup-Gesamtrang erhöhte. Seine Mitstreiter, Andi Kainz (22:27min) und Daniel Pfeiffer (22:37min), belegten heute den 4. bzw. 6. Platz. Den hervorragenden 5. Platz holte sich überraschend der noch eher unbekannte 22-jährige Zwettler, Ulrich Schwaiger (22:31min).

Allerdings ließ Alois Redl das Rennen aus, die Achillessehne, beim Ochsenburger Berglauf meinte er, am Berg geht’s deutlich besser als im Flachen. Im Kampf um die Gesamtwertung hat er aber noch alle Chancen, vorausgesetzt er bestreitet die letzten drei Läufe (min. 6 gültige Läufe sind notwendig, um in die Cup-Gesamtwertung aufgenommen zu werden) – Hauptkonkurrent um Platz 1: Simon Kugler. Thomas Bosnjak und Wolfgang Hiller waren heute nicht dabei und scheiden somit aus der Cup-Gesamtwertung aus (sie können das 6-Läufe-Limit nicht mehr erfüllen),

Damen:

Bei den Damen startete die Favoritin auf den Gesamtsieg des Cups, Veronika Limberger, stark weg. Auf der Strecke konnte sich allerdings Verena Pachlatko behaupten. Von ihr kann ich etwas genauer berichten, da sie ständig in meiner Umgebung lief. Verena hat jede Runde einen Zahn zugelegt und hat mich nach gut 2 Runden eingeholt gehabt. Sehr schöner, leichtfüßiger Laufstil, sie hatte ständig „Geleitschutz“ von 4-5 Läufern (darunter 3 Zwettler), die ebenfalls gscheit Tempo machten. Ich war etwa 20m hinter der Gruppe und konnte das Ganze 2 Runden lang beobachten, ehe die Gruppe kurz vorm vorletzten Zieldurchlauf (1,5km vor dem Ziel) das Tempo weiteres mal erhöhte. Damit war das „Steigerl“ aber noch lange nicht vorbei, hab dann im Steigungsstück zur Gruppe aufgeschlossen, knapp 1km vor dem Ziel war dann die „neutrale Phase“ endgültig vorbei, jeder ist nur noch gerannt was das Zeug hält, keiner wollte mehr nachgeben, wie wenn es um den 1. Platz gegangen wäre. Schlussendlich war dadurch (glaub ich) jeder etwas schneller als er sonst gelaufen wäre, wir konnten sogar noch Wolfgang Lachmayr abfangen und Verena Pachlatko beendete mit 24:02min knapp 2min vor Veronika Limberger (25:56min) das Rennen. Den 3. Platz konnte Andrea Steurer (26:53min), ganz knapp vor Ulrike Peschel (26:57min), für sich entscheiden.

In der Cup-Gesamtwertung zementierte Veronika Limberger ihre Führung weiter ein. Auch Marion-Verea Forster und Ulrike Peschel scheinen ihre Stockerlplätze nur noch theoretisch verlieren zu können. Besonders weil Sophie Grabner (war nach 7 Läufen 3. in der Gesamtwertung) heute den Jugendlauf bewusst dem Hauptlauf vorgezogen hat und somit nicht mehr die Mindestzahl von 6 Läufen erreichen kann. Das Talent, das heuer schon paarmal gscheit aufgezeigt hat, ist aber auch noch sehr jung (13), war eine sehr erwachsene Entscheidung, dass sie sich nicht gleich bei den Erwachsenläufen zu stark selbst unter Druck setzt, aber in ein paar Jahren dann…

Staffellauf:

Sehr spannend war der Staffellauf im Anschluss an das Rennen, wo sämtliche Topläufer aus dem Hauplauf noch einmal aufs Gas drückten. Hier war auch Alois Redl dabei, der mit seiner Staffel (Kainz, Limberger, Pfeiffer u. Redl) den 2. Platz hinter der Staffel aus Pregartener und Waidhofener Läufern (Mödlagel, Scharf, Verena u. Roman Pachlatko) belegte. 3. wurde die Staffelgruppe aus Schönfeld (Frühwirth, Höllrigl, Rabl u. Zechmeister).

Schüler- und Jugendläufe:

In der U8 (750m) setzten sich Nicola Schiebl bzw. Fabian Höller durch, in der U10 (750m) Salome Preyser bzw. Tim Oberleitner. Adriana Höller bzw. Raphael Zeiler konnten die U12 (1300m) für sich entscheiden. In der U14 (1300m) siegten Sophie Grabner und Christoph Meier.


Unser Berichterstattertalent Florian hat die Latte für geniale Berichte in letzter Zeit ziemlich hoch gelegt. Vor allem bringt er auch immer etwas abseits des Laufgeschehens ein, was zur Allgemeinbildung beiträgt. Zur Bildung der Läufer kann ich damit beitragen: Zwettl ist die flächenmäßig größte Stadtgemeinde Niederösterreichs. Zwettl ist auch die drittgrößte Stadtgemeinde Österreichs, von der Fläche her gesehen. Nur Wolfsberg und Wien sind größer. Aber Wien immerhin nicht einmal doppelt so groß wie Zwettl. Die Stadtgemeinde hat eine Fläche von 256 km² (die kleinste Stadtgemeinde ist Rattenberg in Tirol mit gerade einmal 11 Hektar Größe). Da wäre doch mal ein Lauf rund um Zwettl ins Auge zu fassen. Nun, das könnte ein sehr langer Lauf werden, wenn wir die Form der Fläche nicht genau kennen würden. Gehen wir einfach davon aus, dass die Fläche aus einem Quadrat besteht, dann wäre der Lauf rund um die Stadtgemeinde satte 64 km lang (Wurzel aus 256, mal 4). Der Extremfall wär wohl ein Rechteck aus 256 km Länge und 1 km Breite. Das ergibt auch noch 256 km², aber bereits einen Umfang von 514 km. Die optimalste Form wäre sicher ein Kreis. Dann hätte der Zwettl-Außengrenzen-Ultralauf nur mehr 56,7 km. (Ich hoffe, die läuferischen Mathematikstudenten zerlegen meine Rechnungsansätze jetzt nicht gleich). Da wir nicht in Amerika oder Afrika sind, ist die Flächenform weder Rechteck noch Quadrat noch Kreis, sondern ein sehr bizarres Gebilde, das an Umfang sicher den Silva-Ultrarun in den Schatten stellen wird… Zwettl hat auch 61(!) Katastralgemeinden und liegt damit um Eckhäuser über dem österreichweiten Durchschnitt von 3,32 pro Gemeinde.

Die Zwettler Organisatoren begnügten sich bei ihrer Laufstrecke mit dem Umkreis eines Achters (eines verwordagelten, wie der Waldviertler sagen würde) mit 1,42 km Länge (und Nulleruntervarianten bis 680 Meter absteigend). Noch was Wissenswertes: der Zwettler Stadtlauf ist nach Horn der zweitälteste! Da Litschau, deren Lauf gleich alt wäre, heuer nicht ausgetragen wird, ist Zwettl auch der am zweitöftesten durchgeführte Lauf des Waldviertels. Nur Horn hat mehr an Jahren am Buckel. Und so mancher Läufer der ersten Zwettler Stunde war im Jahr 23 auch wieder am Start.

Wie auch schon in den Vorjahren schaffte man es, die Schulen zum Mitmachen zu motivieren. Dadurch konnte das Teilnehmerniveau in den Nachwuchsbewerben weiterhin hochgehalten werden – die Vorjahreswerte wurden bis zur U14 teilweise deutlich überschritten, in Summe mit 190 Kindern im Ziel die Anzahl von 2009 fast erreicht. Die größte und auch auffallendste Steigerung konnte im Hobbylauf verzeichnet werden. Ein wahres Wettrennen um die größte Gruppe wurde da von der Familie Ecker inszeniert. Während Renate die Gruppe um Sonnentor organisierte, pushte Hermann die Krankenhausmitarbeiter. Hermann konnte schließlich 66 Mitarbeiter und Sympathisanten melden, Renate blieb mit 53 Sonnentorlern an 2. Stelle, besiegte aber Hermann dann sportlich im Hobbylauf um 2 Sekunden. Mit 191 Teilnehmern im Ziel wurde das Ergebnis aus 2010 fast verdoppelt. Ab einer gewissen Größe erhalten solch Hobbyläufe eine Eigendynamik, die auf weitere Zuwächse und “Firmenduelle” in den kommenden Jahren schließen lässt. Sonnentor-Chef Johannes Gutmann brachte es auf den Punkt: Mitmachen belebt die Gemeinschaft, auch die firmeninterne. Mitmachen und auspowern darf sich jeder, aber am Montag sollten wieder alle am Arbeitsplatz erscheinen!

Für viele Hauptläufer dürfte Zwettl ein neuerliches Streichresultat sein. Wolfgang Hiller, der Sieger von Waidhofen, kam auf den Geschmack und meldete sich kurzfristig auch für Zwettl an. Klare 100 Punkte für den Kremser Vermessungstechniker, womit er noch alle Chancen auf einen Gesamtsieg im Waldviertelcup hätte (ein Durchlaufen bis zum Schluss gilt aber eher als unwahrscheinlich). Die Überlegenheit wird sichtbar, wenn für den 3., Andi Kainz, nicht einmal mehr 93 Punkte herausschauen. Das starke LT Gmünd-Duo wurde mit Daniel Pfeiffer am 4. Platz komplettiert. Stark auch Gerhard Gutmann auf Rang 5. Zurück zur Spitze: den 2. Platz für Roman Pachlatko vom LGAU Pregarten hatten wohl nur Mühlviertelkenner auf ihrer Rechnung. Stöbert man die Homepage des oberösterreichischen Vereins durch, so liest man von vielen Tagessiegen der Pachlatkos. Roman wurde beim Vienna City Halbmarathon Gesamtsechster. Verena PachlatkoDas schnelle Ehepaar wird mit Verena Pachlatko komplettiert, die beim gleichen Bewerb am 4. Damenplatz landete. In Zwettl verbuchte sie einen neuerlichen “Tagessieg-Eintrag” für die Vereinshomepage. In einem 3:46er-Schnitt legte sie die 7,1 km in 26:41 zurück. Den Namen Pachlatko wird man sich also auch im Waldviertel in Zukunft merken müssen (weitere Teilnahmen an unseren Läufen wurden in Aussicht gestellt). Für Waldviertelcupfavoritin Veronika Limberger blieben dieses Mal “nur” 94,54 Punkte (wohl auch ein Streicher) und der dritte Gesamtrang über, denn eine weitere starke Dame, Jindriska Martinkova aus Prag, setzte sich zeitmäßig ziemlich genau zwischen die beiden Österreicherinnen. Gesamtstatistik: 526 im Ziel. Das ist Teilnehmerrekord der jüngeren Vergangenheit.

ERGEBNISSE

Viele Fotos bei Johannes Böhm

Die Veranstaltung

Wenn es darum geht, die Massen zu mobilisieren, dann ist der Waidhofner Stadtlauf seit Jahren die Nummer 1 im Waldviertel. Um oder an die 1000 Teilnehmer im Hobbylauf (diesmal waren es rund 650 Finisher bei fast 1000 Voranmeldungen) werden durch den Benefizgedanken, vor allem aber durch eine Art Firmenlaufsystem gewonnen, bei dem die Menschen in ihrer Arbeitsumgebung “abgeholt” werden und die Gruppendynamik als entscheidender Motivator genützt wird.

Ganz besonders hervorzuheben ist allerdings der Schullauf: Auch hier gelingt es Waidhofen in einzigartiger Weise zu motivieren,  an die 500 Starter in den Nachwuchsklassen geben beredtes Zeugnis davon.  Angesichts sinkender Teilnehmerzahlen und der Erfolge unserer Nachwuchsathleten sollte wohl auch dem Letzten klar geworden sein, wo die Zukunft des Waldviertler Laufsports liegt. In diesem Sinne herzliche Gratulation an die Veranstalter und auch Dank an die Lehrer, deren ohnehin schon schwieriger Job durch zusätzliche Aktionen auch nicht gerade stressfreier wird!!!

Das Rennen

Und auch im Hauptlauf stellte sich heuer der verdiente Erfolg bei den Teilnehmerzahlen ein. 140 Teilnehmer boten den zahlreichen Zusehern entlang der Strecke besten Sport, vor allem das Männerfeld erfuhr durch die Teilnahme von Wolfgang HILLER und Thomas BOSNJAK eine deutliche Aufwertung im Vergleich zu den vergangenen Rennen. Aber auch gegen diese Gegner zeigte Cupleader Simon KUGLER, dass er kein Schlechter ist: Zwar zog HILLER mit Fortdauer des Rennverlaufs ungefährdet seine Runden, den nach seiner Teilnahme beim Ötscher – Ultramarathon noch etwas müden BOSNJAK hatte Simon aber sicher im Griff und holte sich mit dem 2. Platz wieder gute Punkte. Dahinter ergab sich ein spannender Kampf der “2. Garde”, den Daniel PFEIFFER vor Andi KAINZ und Gerhard GUTMANN für sich entschied. Etwas enttäuscht (weil eigentlich schon wieder in guter Form) Andi STIEGLECHNER, der aus dieser Gruppe am Schluss zurückfiel und u.a. noch fast von  Manfred RIENER “einkassiert” wurde.

Keine neuen Gesichter, aber einen spannenden Rennverlauf gab es im Frauenrenen: Marion Vera FORSTER, zunächst an der Seite von Veronika LIMBERGER, musste sich in der Endphase noch Sophie GRABNER vom Leib halten, alle drei auch am Schluss nicht durch Welten getrennt. Uli PESCHEL als Vierte bot zwar gewohnte Qualität, konnte in diesen Kampf heute aber nicht eingreifen.

Das Team des  LTU Waidhofen/Thaya bedankt sich bei 1.219 Sportlern, die am 17. Juni 2011 beim 17.Waidhofner Sparkasse Stadtlauf das Ziel erreichten. Das ist absoluter Teilnehmerrekord. Ein großer Dank gilt auch allen Sponsoren und Helfern dieser Veranstaltung und natürlich den vielen Zuschauern. Nur durch alle Beteiligten zusammen war es möglich, die Waidhofner Innenstadt für einige Stunden zur Laufbahn des Waldviertels zu erheben.

ERGEBNISSE

Einen prädestinierteren Austragungsort für eine Laufveranstaltung als den Xundheits-Ort Harbach gibt’s fast nicht mehr. Einmal war dies schon der Fall: 2004 bei der Eröffnung der Xundheitswelt. Schlechte Erinnerungen an verwässerte und zergangene Startnummern von damals kamen diesmal nicht auf. Der Wind blies die anfängliche Schwüle doch etwas weg, obwohl natürlich von Nicht-Schwitzen keine Rede war. Ein ambitioniertes Organisationsteam machte seine Aufgabe mit großem Einsatz, unterstützt vom LC Waldviertel. Interessant auch die fallweise im Ziel durchkommenden Ultra-Läufer, die an diesem Punkt noch 17 km vor sich hatten.

Von den Teilnehmerzahlen her wurde man den doch nicht zu hoch gesteckten Erwartungen durchaus gerecht. Insbesondere in den Schülerklassen gab es dank vieler Teilnehmer der HS Weitra ansehnliche Felder. Mit nur einer Staffel blieb ein sonst immer spannender Staffelbewerb leider weit zurück. Auch Zuschauer hätte man sich mehr verdient, doch kann man hier nicht auf das Potenzial einer Großstadt zurückgreifen.
Der Hauptlaufrundkurs von 1,4 km hatte durchaus was Crossiges an sich und verlangte den Läufern so einiges ab. Den Hauptlauf dominierte in der Runde 1 Simon Kugler, gefolgt vom Feld Pfeiffer, Kainz, Mödlagl und Habara Jaromir, der ab Runde 3 zurückfiel, während der Abstand von Kugler zu seinen Verfolgern sukzessive größer wurde. Immer auf Respektsabstand Wolfgang Lachmayr und Johann Kugler. Auch zu Beginn der letzten Runde war das Verfolgertrio noch Schulter an Schulter unterwegs, somit war eine fetzige Schlussphase zu erwarten, während Kugler bereits als ungefährdeter Sieger feststand: Die letzte Nervenrunde entschied schließlich Joachim Mödlagl mit jeweiligem Sicherheitsabstand vor Andreas Kainz und Daniel Pfeiffer.
Bei den Damen lag erwartungsgemäß Veronika Limberger anfangs in Führung, doch lag ihr Marion-Vera Forster zumindest bis zur Hälfte des Rennens auf Tuchfühlung. Stets am ungefährdeten 3. Platz Ulrike Peschel. So erreichten sie auch das Ziel, knapp gefolgt von Eva-Maria Rabl.
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ERGEBNISSE
(sorry für die Damenklassenfehler bei der Siegerehrung)
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Stauseelauf

Bei ähnlich warmen Bedingungen wie im Vorjahr fand auch heuer wieder der Ottensteiner Stauseelauf statt. Die Vorjahres-Sieger, Alois Redl und Veronika Limberger, fehlten heuer, überhaupt war das ganze Topfeld stark durchgemixt. Von den TOP-10 2010 waren gerade mal 2 Läufer beim Hauptlauf anwesend. Nichts desto trotz war das Läuferfeld heuer wieder ähnlich stark besetzt – wie 2010 schafften 19 Läufer die 9km unter 36 Minuten, davon 5 Läufer sogar unter 34 Minuten (2010: 6). Dominierend waren dieses mal vor allem die Oberösterreicher aus Pregarten. So holte Irmi Kubicka (Damenstreckenrekordhalterin in Rastenfeld, 34:53) den Gesamtsieg bei den Damen (37:02). Ihr erst 17-jähriger Vereinskollege, Simon Kugler (31:51), gewann bei den Herren. Kugler machte von Beginn Tempo und lief schlussendlich einen knapp 1-minütigen Vorsprung heraus. Zwar blieb er damit noch deutlich über dem Streckenrekord (30:00), ein 2-3 Jahre älterer Kugler könnte aber schon eine ernsthafte „Bedrohung“ für die Bestzeit darstellen. Als richtige Kämpferin erwies sich auch Irmi Kubicka. Sie matchte sich ab KM2 bis zum Schluss mit mir (Florian Habersberger), wir waren die ganzen 7km über „netta“ (=“nur“ in OÖ) 5 Sekunden auseinander, bergab zog immer sie voraus, bergauf immer ich, schlussendlich kamen wir gleichauf ins Ziel, wobei sie deutlich erfrischter wirkte als ich.

Beste  LC-Waldviertlerin bzw. bester LC-Waldviertler wurden Cornelia Krapfenbauer (43:09, Gesamt: 3. bei den Damen) und Andi Kainz (32:42, Gesamt: 2. bei den Herren).

Zahlreiche Siege für die LC-Waldviertel-Vereine gab es in den Altersklassen. So gewann Andi Kainz (LT Gmünd) die M20-Wertung, Joachim Mödlagl (LTU Waidhofen/Thaya) die M30, Reinhard Helmreich (SC Zwickl Zwettl) die M40, Werner Sommer (SC Zwickl Zwettl) die M45 und Cornelia Krapfenbauer (SC Zwickl Zwettl) die W20.

Trotz der großen Anzahl an Läufern (insgesamt wieder deutlich über 400 Teilnehmer), war das Starterfeld durch den mittlerweile sehr beliebten Frauen-Lauf in Wien etwas geschmälert. Dort mischten nämlich einige bekannte Cup-Gesichter mit, und mit ihnen teilweise ihre Männer, wie beispielsweise unser „Chefredakteur“. Der Grund, weshalb ich heute berichte (für Genaueres siehe Frauen-Lauf-Bericht).

Abnützungskampf

Um beim Hauptlauf unter die TOP-20 zu kommen, war bei den vorherrschenden sommerlichen Temperaturen (25°C), neben ausgezeichneter Kondition, ein richtiges Kämpferherz gefragt, also eine Rambo-hafte, Abnützungskampf-erprobte Einstellung (im läuferischen Sinn). Die ansich wunderschöne Streckenführung schenkt einem bei diesen Bedingungen nämlich nichts. Wer versucht zwischendurch kurz etwas Tempo rauszunehmen, hat danach fast keine Chance mehr die verlorene Zeit wieder gut zu machen. Zu jenen die zu schnell wegstarten, ist die Stausee-Strecke überhaupt am erbarmungslosesten. So gesehen, gab es heute nur zwei sinnvolle Möglichkeiten, entweder mit einer Rambo-Taktik bis zum Schluss voll draufhalten, um am Schluss mit einem Top-Platz belohnt zu werden (wie es einigen Läufern gelang) oder das Ganze etwas vorsichtiger angehen, um einfach nur einen schönen Lauf zu genießen (was wohl die meisten Läufer im Sinn hatten). Optionen dazwischen endeten wohl allesamt fürchterlich, der Autor dieser Zeilen wählte unglücklicherweise eine dieser Optionen, verfehlte die Vorjaheszeit, trotz besserer Form, um mehr als 2 Minuten und fiel nach dem Lauf  vor lauter Erschöpfung am Stauseeufer in einen 1-stündigen Tiefschlaf.

Mit dabei war auch Daniel Pfeiffer, heute allerdings als Zuschauer, er bevorzugte bei diesem Wetter das Rennrad – wenn man so will, die 3. sinnvolle Option, hat man doch dabei einen herrlichen Fahrtwind.

Franz Eidher, ein Dauergast beim Stauseelauf, ließ sich den Lauf auch nicht nehmen, aufgrund seiner Rekonvaleszenz startete er jedoch beim Hobbylauf und wurde dort 2. (11:58), hinter Erich Hahn (11:34).

Beim Jugendlauf (Hobbylaufstrecke: 3km) gewann ULC-Horner Philipp Langthaler knapp vor Michael Harrer aus der Wachau. Bei den Mädchen setzte sich die junge Tschechin Dominika Adamkova durch. Im Gegensatz zu den Erwachsenen-Läufen, konnte man bei den Schülerläufen eine ausgeglichene Mädchen-zu-Buben-Quote beobachten, wobei die Mädls sogar relativ gut mit den Buben mithalten konnten. Ähnlich wie beim Osterlauf in Melk, startete Adriana Höller nach ihrem Sieg in der Schülerklasse noch beim Hobbylauf und gewann dort die Damenwertung. Belohnt wurden die 3 Top-Platzierten aller Alterklassen wieder mit sehr kunstvollen Pokalen (siehe Bild).

ERGEBNISSE