CORONA – wie geht’s euch??

...das habe ich unsere Aktiven in der letzten Woche gefragt. Zurückgekommen sind sehr interessante Einblicke in das Leben in der Ausnahmesituation, zu wenige, um  schlüssige Aussagen treffen zu können, unterschiedlich genug, um sagen zu können, was eigentlich schon vorher klar war: Die individuelle Belastung durch die allgemeine Lage und die Maßnahmen ist höchst ungleich verteilt: Sind wir schon so ein ein buntes Völkchen von Amateursportlern, das neben ziemlich unterschiedlichen Lebenswelten der Sport ein wenig vereint, so sind in der aktuellen Zeit weitere überlagernde Faktoren dazugekommen. Zusammengefasst "leiden" wir zwar alle unter den gleichen Maßnahmen und haben im Austausch darüber ein gemeinsames Thema, vor allem bei der beruflichen und familiären Belastung geht die Schere aber situationsbedingt weit auseinander - von eingespannt und unter Dauerstress stehend über "kaltgestellt" und um den Arbeitsplatz bangend bis hin zu "mir fällt die Decke auf den Kopf" ist alles vertreten, vielen geht es aber auch gut und sie sind in der glücklichen Lage, die entschleunigte Zeit auch durchaus genießen zu können. Gegen das Decke auf den Kopf fallen scheint unser Sport ein probates Mittel zu sein, alle Feedbackgeber trainieren weiter, die meisten  eher auf Sparflamme und genießen den ausgleichenden und den Kopf freimachenden Effekt der Bewegungseinheiten. Eine etwas kantigere Umstellung hatten diejenigen, die gerade intensiv sportliche Ziele ansteuerten (z.b. Wien - Marathon), sich in Topform befanden - oder es gewohnt waren, einen Teil ihres Trainings im Fitnessstudio zu absolvieren - zusammenfassend kann aber gesagt werden, dass wir sowohl psychisch als auch physisch gut für die Krise gerüstet sind und ebenso mit ihr umgehen.

Mögen wir dies nicht allzu lange unter Beweis zu stellen haben!! Das wünsche ich euch und uns allen!!!!!

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