Abschied von Schrems (??)

Auf's Stockerl schafften es bei der vorläufig letzten Auflage des LCW4 - Schremser Silvesterlaufes Bettina ZELENKA, Andrea SCHIFFER und Ruth SILBERBAUER bei den Damen sowie Alois REDL, Andreas SILBERBAUER und Johannes LOTZ bei den Männern.(Foto mit den wichtigsten "Herzen und Seelen" der Veranstaltung)

Eines von vielen Fotos

 

 

 

 

 

Es war einer der interessantesten und dichtest besetzten Schremser Läufe der letzten Jahre, fast hatte man den Eindruck, als würde der Abschiedsschmerz manche noch an den Start locken. Hinter Alois REDL kämpfte eine zumindest zu Beginn dichte Meute um die Plätze. Die Protagonisten der Crosslaufserie hatten mit etlichen gleichwertigen Konkurrenten zu kämpfen und setzten sich nur teilweise durch, die Plätze 3 und 4 gingen beispielsweise mit Johannes LOTZ und Andreas MÜLLAUER an Leute, die in letzter Zeit das ruhige Training vorgezogen hatten.

Vergleichsweise geruhsam hatten es die sieggewohnten Frauen: Bettina reichte ein Lauf auf Sparflamme und Andrea SCHIFFER wurde auf ebenem Terrain von Ruth SILBERBAUER (ihrerseits nach hinten abgesichert) diesmal nicht so stark gefordert.

Ein herzlicher Dank geht an alle, die heute mit uns den (vorläufigen??)  Abschied von dieser Location gefeiert haben und an alle, die in diesen 10 Jahren zum Gelingen der Veranstaltung beitgetragen haben, den Helfern, den Sponsoren und der Stadtgemeinde Schrems. Bemühungen, den Schremser Silvesterlauf doch NICHT sterben zu lassen, sind bereits im Gange, ob sie von Erfolg gekrönt sein werden, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden.

 

 

 

 

 

 

 

Ergebnisse :

Hauptlauf

Nachwuchs

Hobbylauf

33 Antworten

  1. Barbara Grabner
    War im Prinzip sehr froh über den Verlauf der Diskussion, habe aber auf Grund der nachfolgenden Kommentare gemerkt, dass es doch noch nicht so klar ist, dass es für den Laufsport (im speziellen auch für Frauen) wichtig wäre, mehr Leute zu motivieren an Wettkämpfen teilzunehmen. Zumindest versuchen wir das bei den Frauenlauftreffs und die meisten Frauen sind sehr dankbar, wenn sie merken, welch positiven Effekt das Training auf ihr Leben hat. Natürlich ist aber für viele Frauen ein wirklich leistungsorientiertes Training auf Grund ihrer Lebenssituation (Beruf, Haushalt, Kindererziehung....) nicht durchführbar, trotzdem wollen sich viele ihre persönlichen Ziele setzen und diese in Volksläufen verwirklichen, trauen sich dann aber oft nicht teilnehmen, weil praktisch nur mehr die "Schnellen" mitmachen. Wenn man also die große Anzahl an LäuferInnen nicht mehr anspricht und bei regionalen Volksläufen nur mehr 40 leistungsorientierte Männer und 5 ebensolche Frauen teilnehmen, sind viele dieser Veranstaltungen zum Sterben verurteilt (Sponsoren?....). Habe auch nichts gegen eine Gesamtliste, es sollte nur eine extra Damenliste geben oder Damen farblich gekennzeichnet und in einer Spalte der Damengesamtrang angeführt werden. Es ist doch ein eigener Bewerb, bei dem es für die Damen eine Siegerehrung gibt. Marlies Schild und Marcel Hirscher werden auch nicht in einer Gesamtliste geführt!!!!
  2. Bernhard Höllrigl
    Melde mich leider viel zu spät, trotzdem würd ich auch gern noch was sagen: Ich denke, dass es gleiches Preisgeld für Frauen und Männer geben soll, ist mittlerweile (hoffentlich) klar geworden, aber ich denke auch, dass generell die Gleichberechtigung noch zu Wünschen übrig lässt. Einerseits wird immer kritisiert, warum so wenig Frauen laufen, andererseits wird nichts unternommen, um das Problem zu lösen. Auf die Frage, ob Preisgeld einen wichtigen Punkt einer Laufveranstaltung einnimmt, würde ich mit nein beantworten. Im Prinzip bringt es doch eh immer den gleichen Leuten was. Ok, sicher freu ich mich auch, wenn ich Geld bekomm, keine Frage, aber das kann doch nicht der Grund dafür sein, diese Veranstaltung zu besuchen! Ich persönlich würde mir wünschen, dass Frauen generell mehr eingegliedert werden, ob bei einem Teambewerb (wie in Schönfeld) oder einem Er und Sie Lauf (wie in H´stein). Ich bin jedenfalls gespannt, ob sich nach dieser Diskussion etwas ändert! Und es wäre eine Schande, wenn nicht!
    • es hat sicher was bewegt, selbst wenn manche murren mögen. steter tropfen höhlt den stein... "was tun" ist halt schnell gefordert (auch von mir), ob sich wirklich was bewegt, liegt oft an einigen schlüsselpersonen. wenn man mit einer sportlerin zusammen ist (so wie wir), sind teambewerbe natürlich noch reizvoller. in der jugend haben wir kaum mehr ein "quotenproblem", immerhin ist der laufsport eine der besten möglichkeiten für mädchen, im waldviertel sich sportlich zu profilieren. ich möcht übrigens der "ladies' corner" auf der homepage zur diskussion und ideenfindung wieder aktivieren, leider kann ich andere seiten als die hauptseite nicht mit kommentarfunktion ausstatten, aber vielleicht hilft mir der max...
  3. stonerunner73
    eine kurze zusammenfassung: fakt ist, dass im waldviertel die anzahl der teilnehmerinnen prozentuell zu den männlichen sehr gering ist. jeder laufveranstalter sollte sich hier überlegen wie ich diese zu meinem event "ködern" kann. einige vorschläge wurden ja gebracht. fakt ist auch, dass für den w4-cup durch den lc w4 die "regeln" vorgegeben werden. hier wäre es daher einfach durch den lc w4festzulegen, dass man als veranstalter iim w4 cup bei auszahlung eines preisgeldes auf gendergerechte aufteilung achtet ;-) durch diese diskussion hier, könnte sich der lc w4 überlegen ob er das jahr 2011 nicht als "jahr der läuferinnen" oder so erklärt und eine imagekampagne hiefür initiert... der vorschlag von michi, dass eine frau in den vorstand gehört ist schon mal sehr gut. vielleicht kann man ja eine "frauenbeauftragte" oder so installieren .... freue mich über weitere beiträge... dies hier beweist, dass ein forum von nöten ist!!
    • Klaus Dacho
      wir geben im waldviertelcup keine regeln mehr vor, seit ich die cuporganisation übernommen habe. jeder einzelne veranstalter hat "freie hand". wir hatten ja schon auf der homepage eine "frauenrubrik" vorbereitet, daraus ist aber nichts geworden. ich würde sie aber sofort wieder aktivieren. wir haben am 17. Februar (Termin noch nicht ganz fix, wird aber wieder auf der Homepage ersichtlich sein) wieder unsere Jahreshauptversammlung, bei der alle vereinsmitglieder die möglichkeit haben, ihre anliegen vorzubringen. wir sind sicherlich dafür sehr dankbar.
    • jetzt muss ich mich doch noch einmal - zum thema forum - zu wort melden. es war in planung, als markus (mantsch - webmaster) seine aktivitäten zurückgeschraubt hat, ist dann nix daraus geworden. ich kann zunächst damit leben, dass wir mit der kommentarfunktion arbeiten, für unsere bedürfnisse sollte das ausreichen. etwas verfeinern könnte man das ganze allerdings, das trau ich mir auch zu.
  4. ich schätz und hoffe, dass der aufschrei dazu geführt hat, dass , wenn es preisgelder in zukunft geben sollte, diese gleich hoch sein werden. argumente hin - her. einfach aus prinzip. es wär übrigens eine tolle sache, wenn es mal eine frau im vorstand der LCW4 geben würde. über jedes tatkräftige sich-einbringen wär - ich zumindest - sehr dankbar. von meiner seite jetzt auch ende der diskussion...
  5. Eva-Maria Rabl
    Danke Klaus, für die Infos. Allerdings hat mir bis jetzt eigentlich niemand eine konkrete Antwort auf meine Frage gegeben. Jeder schreibt, dass der Veranstalter entscheiden kann, wie viel er als Preisgeld vergibt (was ich auch gar nicht bestreiten möchte), aber warum Frauen weniger bekommen - dafür hab ich noch keinen richtigen Grund gehört. Mir geht's dabei nicht um das Geld, mir geht's um eine Prinzipfrage. Ich denke, ich belasse es jetzt bei dem.
  6. Klaus Dacho
    Ich melde mich doch, nachdem ich mein erstes posting wieder gelöscht habe. unsere kommentarspalte ist leider etwas schwierig aufgebaut. mein bekannter ist in wien an den start gegangen. er hat ca die gleiche zeit erreicht wie ich in schrems, er war im ersten drittel dabei, ich in schrems bei den letzten. also die läuferelite bzw. dichte ist im waldviertel schon enorm und wird sicher einige abschrecken. ich habe dort auch die anzahl der weiblichen teilnehmer zusammengezählt, ca 800 von 2.400 - also 1/3 - in schrems 16 von 92, also glaube ich schon, dass "hobbysportler" von den leistungen der topläufer-innen bei uns abgeschreckt werden. preisgelder und pokalschanzen sind wahrscheinlich dabei egal, da viele pokale für die damen übrig bleiben, auch im waldviertelcup. im cup bleibt es dem einzelnen laufveranstalter überlassen, preisgelder festzulegen. zur info, die preisgelder für den silvesterlauf wurden von der fa elk gesponsert (zu bernhards kommentar).
  7. Silvia Preyser
    @ Emmerich Mit deinem letzten Satz hast du völlig recht. lieber Emmerich! liebe Grüsse, Silvia Preyser
  8. Eva-Maria Rabl
    @Emmerich: Da hast du auch Recht und ich möchte ja keinem Veranstalter vorschreiben, wie viel dieser zahlt. Ich habe lediglich gefragt, warum dieser Unterschied besteht weil er meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt ist. Und mir geht es dabei schon gar nicht um Geldsummen, sondern ums Prinzip. Ich will damit bitte keinen Unmut schüren, aber wie gesagt, ich verstehe einfach das Prinzip nicht. Ich sehe es so wie Lukas, dass gleiches Preisgeld logisch sein sollte. (Bsp. Echsenbach - Gutscheine). Aber wie gesagt, wenn eine Veranstaltung das nicht hat, dann soll es so sein. @Markus L.: Warum so wenige Frauen am Start sind ist mir schon klar....
  9. Lukas Kummerer
    Gleiches Preisgeld sollte wohl selbstverständlich sein!! da sollte jede Diskussion überflüssig sein!!! Was wäre wenn Männer weniger Preisgeld bekämen als Frauen> würde sich niemand trauen! Und ausserdem es sind eh immer die selben Leute welche das Geld erlaufen ,also lieber ein paar einheimische Asse (m und w) ein Startgeld geben damit diese laufen, das das Publikum weiss wer kommt. (Aber die aktuellen zwei Asse (m+w) sind eh gekommenund haben gewonnen, also auch diese Diskussion überflüssig ;-) Lukas
  10. das mit der dichte möchte ich zweiteilen: einerseits die dichte in der "mitte", bei den volksläufern, die oft dabei sind, in der regel aber keine "treppchenkandidaten" sind. hier geht doch gern einmal die lust verloren, wenn der zeitpunkt erreicht ist, wo man sich nimmer steigert, - und man läuft dann halt der fitness halber lieber daheim eine runde. in dieser "preisklasse" spielt sicher auch das große wettkampfangebot eine rolle, soll heißen, diese leute suchen sich ihre persönlichen rosinen heraus und in summe ist es bei vielen konkurrenzen in der mitte ziemlich dünn - was bei vielen den spaßfaktor auch nicht gerade erhöht... für gesunde, junge menschen sollte ein km-schnitt von über 6 minuten im wettkampf eigentlich bloß, wie für markus, eine übergangsstation sein. als veranstalter freue ich mich zwar über startgeldzahler, aber in summe hat der sport nix von leuten, die nicht trainieren und nur ein paarmal pro jahr bei einem volkslauf die laufschuhe anziehen.... zum schnuppern ist das okay, hier gehören auch die hobbyläufe regional promotet (das ist halt eine zähe arbeit), hier geht es auch um die einbindung der veranstaltung in die bevölkerung oder umgekehrt...
    • Markus Lohninger
      du schreibst: "für gesunde, junge menschen sollte ein km-schnitt von über 6 minuten im wettkampf eigentlich bloß, wie für markus, eine übergangsstation sein. als veranstalter freue ich mich zwar über startgeldzahler, aber in summe hat der sport nix von leuten, die nicht trainieren und nur ein paarmal pro jahr bei einem volkslauf die laufschuhe anziehen…." obwohl ich alleine von berufs wegen ein fan des leistungsfokussierten sports bin, würde ich dein statement so nicht unterschreiben. die fußballer (und eigentlich fast alle mannschaftssport-vereine) haben im amateurbereich längst erkannt, dass die klasse zwar wichtig, die masse aber womöglich wichtiger ist. die wenig trainierenden, aber doch irgendwie interessierten "hinterherläufer" (ja, und: ...innen) von heute sind doch auch die verständnisvollen eltern, taxifahrer, zuschauer, mentalen und finanziellen unterstützer der sportler(innen) von morgen. daher hat "der sport" meiner meinung nach langfristig schon gewonnen, wenn er wie etwa beim waidhofner benefizlauf auch nur angedeutet wird :-) im übrigen kenne ich viele menschen, die sehr wohl regelmäßig laufen, aber einen schnitt von 6:00 kaum schaffen (zb weil sie sich nicht so überwinden können oder es gar nicht wollen).
      • okay, du hast größtenteils recht. die erste stufe ist es, die leute überhaupt erst zum sport hinzubringen. mein ziel ist es, so viele wie möglich zu finden, die sich auch auf ihn "einlassen". sie profitieren nicht nur persönlich viel mehr sondern sind auch in ihrer multiplikatorwirkung immens wichtig, ich glaub, das siehst du bei dir selber. die leistung, die dabei rauskommt, ist an sich völlig wurscht (talent ist reine glückssache)...
  11. Emmerich Kuttner
    Hallo,... ...da ich als Läufer und als Mitveranstalter tätig bin möcht ich auch einen kurzen Kommentar (werde hiezu keinen weiteren) abgeben. Aber in diesem Fall sollte es schon dem Veranstalter überlassen werden, ob, wem und wieviel er bereit zu bezahlen! Kritik finde ich nur dann angebracht, wenn in Ausschreibungen etc. Dinge versprochen werden, die aber nicht eingehalten werden. Ich als Läufer entscheide, wo ich hinfahr!!!
  12. Markus Lohninger
    ich mische mich in eine gleichberechtigungs-diskussion nicht ein. mir würde es eher um die allgemeine frage gehen, warum bei uns im w4 so wenige reine hobbyläufer an wettkämpfen mitmachen. auf meinen trainingsrunden begegnen mir immer wieder läufer, darunter auch gleich viele oder sogar MEHR FRAUEN als männer... bloß: wo sind diese an den wettkampftagen? meines erachtens schrecken die leistungsdichte "an der spitze" und die geringe dichte am ende der ergebnislisten ab. seht euch zum beispiel kurz das ergebnis meines ersten wettkampfs im mai 2009 in leobersdorf an: http://www.pentek-timing.at/results/show_results_db.php?veranstnr=10877&racenr=3 mit einem schnitt von 6:00min pro kilometer hatte man dort beim lauf über 10km gut 50 leute hinter sich, beim 10er im vorjahr in horn wäre man damit drittletzter geworden. die nähe zu wien hat damit wenig zu tun: leobersdorf hat 4.500 einwohner, und trotzdem stehen in der "wertung der leobersdorfer" 68 teilnehmerinnen bzw. teilnehmer. wie viele schremser oder gmünder oder zwettler waren 2010 bei den hauptläufen in den viel größeren städten schrems oder gmünd oder zwettl dabei? preisgelder sind (in welcher höhe und aufteilung auch immer) meines erachtens berechtigte lockmittel für schnelle läufer und können die qualitative wertigkeit einer veranstaltung erhöhen. ich würde es dennoch als wichtiger erachten, sich mehr darüber den kopf zu zerbrechen, wie sich die quantitative wertigkeit der veranstaltung und damit etwa die menge der gäste bei der siegerehrung (in leobersdorf waren es knapp 1000 leute...), der stellenwert innerhalb der gemeinde und natürlich die wirtschaftliche und mediale vermarktbarkeit verbessern lässt.
    • stonerunner73
      hallo markus! da ich nun schon einige jahre in oberwaltersdorf wohne und dort auch immer der magna euroaplauf stattfindet, kann ich dies nur bestätigen. auch hier sind sehr viele läufer mit km schnitt 6 min bis 7 min am start... solche findet man im waldviertel gar nicht am start... anscheinend ist die "hemmschwelle" im ländlichen raum hier noch zu groß oder woran liegt es?
  13. ich bin froh, dass eine diskussion in gang gekommen ist, und dass sich auch "die richtigen", sprich engagierte frauen zu wort gemeldet haben. zuerst als "homepage-moderator": die meldung mit den starterzahlen kam nicht von "stonerunner" (martin leirer, der übrigens beruflich mit schulsport befasst ist) sondern von klaus dacho (als veranstalter des laufes). klaus hat aber seinen kommentar wieder gelöscht. leider war er da aber schon im netz unterwegs.... wir sollten ihn aber als nicht erschienen ansehen. zum inhaltlichen: wo ich barbara voll recht geb, sind die hemmschwelle von frauen in männerdominierten sportveranstaltungen (stellt euch vor, ihr meldet euch wo an, wo 80% frauen am start sind...) und die tatsache, dass viele mädchen/frauen tolle anlagen zum laufen haben (hätten). leistungsmäßig wird sicher niemand die zeiten 1:1 vergleichen, in der weltklasse (und die ist der objektivste , weil größte vergleichswert, weil da die ganze weltbevölkerung drin ist) ergibt sich eine leistungsdifferenz von grob gerechnet 10%. da sind wir leider in den alllermeisten fällen im waldviertel weit entfernt, in der breite noch weiter. das soll aber kein argument für ungleichbehandlung sein, sondern die aufforderung, was dagegen zu tun. dazu gehören auch symbolisch kleinigkeiten wie eine eigene ergebnisliste (barbaras vorsclag), farblich unterscheidbare startnummern (mein alter vorschlag) und natürlich gleiche preise sein. ein eigener punkt sind auch die altersklassen (z.b. im WVC), wobei es hier nicht ganz so eindeutig ist, weil einfach auch die reine quantität der gruppe mitspielt. aber auch da sollten wir im zweifelsfall "offensiv" denken...
    • Bettina Zelenka
      Das geht aber doch a bissal weit - unterschiedliche Startnummern? Man wird doch hoffentlich noch Männlein von Weiblein durch Blickdiagnose unterscheiden können *ggg*.
      • na ja, menschen sind in der heutigen reizüberfluteten zeit tw. etwas unaufmeksam. wenn da eine schnelle frau in einem männerpulk daherkommt..... an sich trau ich mir die blickdiagnose schon zu...
  14. Eva-Maria Rabl
    ja, leider kann ich den kommentar auch nicht lesen. aber nachdem martin den anfang geschrieben hat, kann ich mir vorstellen, worum es geht. mir ist schon klar, dass bedeutend weniger frauen als männer am start der meisten läufe vorhanden sind. aber ich kann doch nicht von vornherein schon festlegen, dass auf grund der geringen anzahl bei frauen das preisgeld geringer ist. angenommen (was jetzt absurd klingt, weil es eh nie so wäre), es wären weniger männer am start, würde dann das preisgeld für diese auch gesenkt werden? ;)
  15. Barbara Grabner
    Dass es keine Gleichberechtigung bei den Waldviertelcupläufen gibt, äußert sich meiner Meinung schon darin, das es eigentlich nie eine eigene Damenergebnisliste gibt. Man muss die wirklich beachtlichen Leistungen unserer LäuferInnen zwischen den Männern heraussuchen!!! Wie schon Eva-Maria geschrieben hat, ist es für Frauen auf Grund ihrer körperlichen Voraussetzung einfach eine andere Ausgangssituation. Wenn stonerunner jetzt die geringe Teilnehmerzahl der Frauen kritisiert, ist es sicher so, dass diese nicht mehr werden, wenn ihre Leistungen immer mit denen der Männer verglichen werden!!! Ich als Frauenlauftainerin weiß, was es für manche Frauen bedeutet bei einem Wettkampf anzutreten, der von männlichem Leistungsdenken dominiert ist. Es gibt sehr viele Frauen mit tollen Vorrausetzungen zur Läuferin, aber leider gibt es immer noch zu wenige Männer, die auch die Leistungen dieser schätzen. Außerdem sollten nicht die wenigen Frauen, die den Laufsport wettkampfmäßig betreiben, dafür bestraft werden, dass sich das nicht mehr Frauen zutrauen!!!
    • stonerunner73
      liebe barbara grabner! die geringe teilnehmerzahl an frauen hab nicht ich kritisiert. bitte lese meinen beitrag genau. dieser betrag war/ist von klaus dacho gewesen (obmann des lc w4) - der aber plötzlich wieder verschwunden ist.
    • Eva-Maria Rabl
      Danke, Barbara, dass auch du dich meldest, sonst bin ich die "böse" Frau, die schon wieder was auszusetzen hat. (So fühlt man sich nämlich teilweise, wenn man etwas sagt.) Ich war ein einziges Mal bei einer LCW4-Sitzung dabei, schon länger her. Als ich mal dieses Thema bzgl. Frauen angesprochen hatte, wurde mir von einer Person nahegelegt, dass ich doch zum Frauenlauf nach Wien fahren könnt. Da hätte ich dann keinen Grund mich aufzuregen. Natürlich war das jetzt nur eine Einzelmeinung, aber ich war schockiert, dass es doch noch solche Meinungen gibt. Ich hoff halt immer, dass vielleicht doch noch mehr Frauen den "Mut" finden und bei Läufen mitmachen.
      • Bettina Zelenka
        Ich bin prinzipiell auch für gleiche Preisgelder - oder gar keines. Wir alle starten sicher nicht des Geldes wegen und schon gar nicht wegen einem Startsackerl. Auch wenn das Starterfeld der Damen immer kleiner und die Dichte niemals so hoch sein wird, wie bei den Herren, laufen wir die gleichen Kilometer und - ich kann jetzt nur für mich reden - trainieren genauso leistungsorientiert! Im Triathlon ist es eigentlich so gut wie immer gleich hoch. Aber ich bin sehr froh, dass es eine Gesamtergebnisliste gibt! Ich will ja schließlich auch wissen, wo im Gesamtfeld ich stehe! Für die Cup-Wertungen gibt es eh getrennte Listen... lg Bettina
        • @ergebnislisten: je nach gesichtspunkt musst du dir immer die eine rausrechnen....
  16. zensur gibt's keine, außer die homepage ist auch unter putin's strenger hand (*g*). ich weiß leider auch nicht, warum klaus' kommentar bei mir, bei dir ..... landet, aber nicht auf der hp aufscheint, auch nirgends in den "katakomben". grundsätzlich würd ich mich mit deinem vorschlag anfreunden können, es macht's eh keiner wegen des geldes (außer der lois sagt sich: "sichere 100 euro san a argument...") generell: preisgeld, goodies, giveaways, startersackln........alles immer gründe für diskussionen. ich frag mich, warum viele läufe, bei denen grad mal ein klapptisch neben der start/ziellinie steht, tolle starterfelder aufweisen. vielleicht sind wir sportler doch nicht nur materialistische konsum- und eventmenschen. das heißt natürlich nicht, dass ich ein gutes stadtlauffeeling nicht zu schätzen weiß und schleißige organisatoren sind auch nicht gut für unseren sport, aber man kann sich dabei durchaus auf die kernbereiche beschränken...
    • Bock Bernhard
      Bin der Meinung, dass Preisgelder bei Hobbyveranstaltungen nicht angebracht sind. Ein Silvesterlauf bzw auch die W4-Cup-Läufe sollten Sportveranstaltungen sein, wo sich Hobbyläufer "überwinden" und sich leistungsorientierte Läufer "messen" können. Das funktioniert ganz sicher auch ohne Preisgeld! Wenn sich aber Sponsoren finden, die ein Preisgeld bezahlen, dann muss es für Männer und Frauen gleich hoch sein. Laut Michi ist aber die finanzielle Situation des LC W4 nicht gerade rosig, sodass die Frage schon erlaubt sein sollte, ob es notwendig war, in Schrems ein Preisgeld auszusetzen.
  17. stonerunner73
    mein kommentar hiezu: ich würde als laufveranstalter kein preisgeld ausbezahlen. dies wäre/ist natürlich eine einfache lösung für eine "angleichung" und bei budgetproblemen auch der einzige weg...
  18. stonerunner73
    gibt es hier eine zensur? wo ist der beitrag von klaus dacho geblieben der etwa so lautete: ich hab mal kurz die ergbnisliste angeschaut: 16 frauen, 72 herren oder so ähnlich....
  19. wie du weißt, teile ich grundsätzlich deine meinung (für die man sich auch nicht entschuldigen oder sie erklären muss). eigentlich sollte gleiches preisgeld automatisch und selbstverständlich sein. warum wir's trotzdem nicht machen??? nun, es ist vermutlich eine mischung aus "alten" einstellungen und, leider gottes, der leistungsmäßigen realität, sowohl was die spitzenleistung als auch die dichte betrifft. daran würde leider auch gleiches preisgeld nix ändern. ach ja, budgetprobleme haben wir auch. ICH würd's im zweifelsfall trotzdem angleichen, einfach des prinzips wegen, so lang stur bleiben, bis sich alle dran gewöhnt haben. vielleicht nützt es doch ein bisserl was, auch wenn ich mir da nicht ganz sicher bin.
  20. Eva-Maria Rabl
    Gratuliere allen Teilnehmern! Eine Frage hätte ich - auch wenn es jetzt nicht ganz zu diesem Beitrag passt. In der Ausschreibung ist mir aufgefallen, dass es sehr große Unterschiede bei den Preisgeldern zwischen M und W gibt. Bitte darum, dass ich nicht falsch verstanden werde, mir geht es nicht ums Geld, aber ich verstehe einfach das Prinzip dahinter nicht, dass Frauen prinzipiell für ihre erbrachte Leistung weniger bekommen. Mir ist bewusst, dass das Starterfeld der Männer viel größer als das der weiblichen Mitstreiter ist, trotzdem muss eine sehr schnelle Frau ja auch Leistung erbringen um vorne zu sein. Die schnelleste Frau wird sicher nie mit dem schnellsten Mann mithalten können - das erlauben die körperlichen Grundvoraussetzungen nicht. Darum ist für mich nicht ganz einsichtig, dass die Männer dann trotzdem "mehr belohnt" werden... Ich will damit keinen Unmut schüren oder Kritik am Silvesterlauf Schrems ausüben und auch nicht als "Feministin" oder sonstiges abgestempelt werden. Mir war es nur ein Bedürfnis, dieses Thema aufzugreifen. Vielleicht kann man ja das neue Jahr als Anlass nehmen, darüber nachzudenken. In diesem Sinne Prosit ;)

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