Horner Stadtlauf

stadtlauf

Die Strecken-Verlegung in die Horner Innenstadt  - seit 2013 (wieder) - hat sich durchaus als richtige Entscheidung erwiesen, was auch von zahlreichen begeisterten Teilnehmern bestätigt wurde. Wie im Vorjahr nahmen wieder deutlich mehr als 100 Teilnehmer am Hauptlauf teil, was in den Jahren davor nicht immer der Fall war! Wobei zu unterschätzen ist die Strecke nicht! Die sanften Steigungen und Gefälle haben es in sich, wer's zu schnell anging, hatte in den letzten Runden mitunter etwas zu kämpfen. Und der leichte Wind hat's auch nicht leichter gemacht, da er vorwiegend von vorne kam - zumindest war das der Eindruck vieler Läufer. Was die Stadtlauf-Schnellsten betrifft, gab es sowohl bei den Damen (Elisabeth REITER - 36:21) als auch bei den Herren (Andreas SILBERBAUER - 31:29) gab es deutlich Siege!

Stockerl-Plätze

Elisabeth REITER     36:21            Andreas SILBERBAUER       31:29

Anna HOLZMANN     39:16             Philipp GINTENSTORFER     31:55

Silvia KOLM              40:17            Christoph LAISTER               32:23

ERGEBNISSE

Bei den Damen siegte die Triathletin Elisabeth REITER (36:21), und das bereits 2 Wochen nach ihrem Ironman in Lanzarote (11:41:27 - Qualifikation für den Hawaii-Ironman). Dahinter lief das Zwettler Sieger-Duo  des Garser Straßenlaufs - Anna HOLZMANN (39:16) und Silvia KOLM (40:17) auf Platz 2 und 3! Relativ beachtlich auch die Leistung Sophie GRABNER (41:37), die den Rundkurs gemeinsam mit ihrer Mutter bewältigte und in der Ergebnisliste auf dem hervorragenden fünften Platz zu finden ist!

Bei den Herren lief heute alles auf einen Zweikampf zwischen Philipp GINTENSTORFER und Andreas SILBERBAUER hinaus. Dass Philipp GINTENSTOFER dieses mal keinen Marathon aus dem Vor-Wochenende in Gepäck hatte (wie in Gars), steigerte die Spannung zusätzlich! Schlussendlich konnte sich Andreas SILBERBAUER (36:21) auf der Heimstrecke mit einem deutlichen Abstand von knapp einer halbe Minute gegen Philipp GINTENSTOFER (31:55) durchsetzen! Und eine weitere halbe Minute später der W4-Cup-Newcommer, Christoph LAISTER (32:23), der erneut mit eine starken Leistung aufwarten konnte!

Eine Ehre für den ULC Horn war, dass Gerhard ZWETTLER (LT Gmünd – Marathon-Bestzeit: 2:59:25, HM-Bestzeit: 1:22:35!) nach 8 Jahren Bewerbspause sein "Comeback" beim Horner Stadtlauf gab. Er hatte die Stadtlauf-Strecke ziemlich gut erwischt, was wie erwähnt heute gar nicht so leicht war, und war mit seiner Zeit von 46:56 äußert zufrieden! Auch vom LC Mank waren wieder einige Läufer (Anita HOLLAUS, Dieter MUIK und Roland HINTERHOFER) dabei. Für den kleinen Verein aus dem Bezirk Melk ging es aber um mehr als eine gute Platzierung in Horn, denn einige Läufer des Vereins peilen den Sieg bzw. eine Top-Platzierung in der HDSPORTS-Volkslaufwertung 2014 an (sämtliche ö. Volksläufe werden nach einem ähnlichen Bwertungs-Schema wie beim W4-Cup bewertet und aufsummiert – pro Bewerb sind 100 Punkte möglich – LINK). Der LC Mank führt aktuell gleich in den drei wesentlichen Kategorien – Damen, Herren und Mannschaft!

10 Antworten

  1. <p> tja, ich bin auch der meinung, dass die genaue streckenlänge bei einer runde wie in horn eher zweitrangig ist und nur zur illustration dient. viele volksläufer haben allerdings von falschen streckenlängen schon die schnauze voll, da es speziell bei den klassischen distanzen (10er z.b.) die leistung schon sehr verzerren kann. insofern ist der aufschrei verständlich, nur in dem fall (chris!!) hat sich m.m. herausgestellt, dass es eh gepasst hat. kleine abweichungen bei verwinkelten kurzen runden sind fast unvermeidlich!! </p>
  2. mike
    mei gott - da sans hoit amoi a poar meter mehr oder weniga, is doch wuascht. iah hobts doch olle de sölben vorraussetzungen ghobt - und de poar sekundn weniger am schnitt is do a scho wuascht. wia wonns um an elitemarathon gangat! da lauf woa guat und des passt...
  3. <p> beinharter wettbewerb der systeme...worin der unterschied liegt, müssten uns die spezialisten erklären. beim garmin hab ich den eindruck, dass das system da zu viel selbständig auskorrigiert, und, dass es so programmiert ist, dass im zweifelsfall zu viel angezeigt wird. nachvollziehbar wäre nämlich nur ein zu wenig, wenn z.b. ecken abgeschnitten werden. außer das verwirrte system findet einen punkt irgendwo in kasachstan (auch schon passiert, aber da war das gerät kurz vorm abnippeln... ohne spaß: ich möchte die geräte nimmer missen, aber ich find's auch tröstlich, dass gelegentlich noch das messrad gewinnt... </p>
  4. Silvia
    Hab hier auch die unterschiedlichsten Streckenlängen gehört. Dürfte aber dann mit der Messung von 9,44km von meiner Suunto ganz gut liegen.
  5. Stephan
    stimmt ! mein Garmin zeigte auch 9,82 km an. Habe die Strecke via Internet Atals vermessen und bin auf eine Rundenlänge von 1890m gekommen. Denke 9,4 - 9,5km wird korrekt gewesen sein.
  6. <p> in der horner innenstadt stoßen die GPS - geräte offenbar an ihre derzeitigen grenzen. da gibt es abweichungen, dass man schon fast "vom glauben abfallen" könnte... </p>
  7. Herwig Grabner
    weiß dein bemühen zu schätzen (du bist da eh sehr akribisch), wie weit es wirklich war, werden wir also nicht endgültig herausfinden, einigen wir uns darauf, dass es ein bisserl länger war ;-)
  8. Christian Kraus
    das mit der Streckenlänge wurmt mich auch sehr, vorallem weil ich dafür verantwortlich war. Die Strecke wurde vor 2 Monaten mit einem ziemlich neuen Messrad vermessen (1,86=9,3), am Donnerstag lief ich mit dem Garmin 310 4 Runden (1,91-1,95.1,95-1,91), vor dem Hobbylauf nochmals mit anderem Messrad (1,88=9,4), beim Wettkampf zeigte dann der Garmin sogar 9,82 (1,91-1,91-1,99-1,99-1,99). aber auch ein geeichtes Messrad kann eine Abweichung von 0,02% = 1km 20m! haben.
    • Bernhard S.
      Also ich würde einem solchen Messrad schon vertrauen, denn wenn Deine Angaben stimmen, dann sind nämlich 0,02% von 1000m nur lächerliche 20cm!!!! Und bevor ich`s vergesse: Danke an das großartige Team des ULC-Horn für eine wirklich gelungene Veranstaltung. LG, Bernhard S.
  9. Herwig Grabner
    Tolles Laufevent, perfekt organisiert vom neuen Obmann Christian Wagerer und seinem Team und auch der Wettergott sorgte diesmal für perfektes Laufwetter! Einziger Wermuthstropfen ist die angegebene Streckenlänge von 9,3km, die eigentlich bei allen GPS-Uhren deutlich überschritten wurde (ich hatte 9,56 - habe von bis zu 9,77 gehört) - dadurch kommt natürlich ein ganz anderer Km-Schnitt heraus - nicht wirklich tragisch, aber ... ist woanders auch schon als 10km-Distanz durchgegangen ;-)

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